Die Schuldenfinanzierung des Fonds und auch die Nutzung des Fonds sind für mich so nicht nachvollziehbar. Zur Schuldenfinanzierung: Über den Fonds soll ja Vermögen der und für die Bürger*innen aufgebaut werden. Das korrespondiert nicht mit einer Schuldenfinanzierung, d.h. einem Schuldenaufbau für die Bürger*innen. Oder einem quasi "Negativ-Fonds" (??), der dereigentlichen Grundidee entgegen steht. Für was - und damit wären wir beim zweiten Punkt - sollten den Schulden gemacht oder "Startgeld" gezahlt werden. Für Bildung, Wohnungskauf, Existenzgründung? Das sollte anders finanziert / unterstützt werden - und auch aus anderen Mitteln und nicht aus dem "Volksvermögen". Die Fondsidee generell finde ich dann für den Vermögensaufbau der breiten Bevölkerung sinnvoll, wenn tatsächlich ein solches Vermögen aufgebaut wird ... und ggf. die Renditen aus dem Fonds für bestimmte konkrete gemeinwohlorientierte Aufgaben verwendet werden oder ausgeschüttet werden.
| Kapitel: | Verteilungsgerechtigkeit in Grün |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Martina Georg (WiFiSo) |
| Status: | Geprüft |
| Angelegt: | 26.07.2020, 21:11 |
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